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Die
Menschen vom Inle-See Deutschland 2013, 44 Min.
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Buch/Regie:
Christoper Gerisch
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Der Inle See ist Mikrokosmos der
burmesischen Kultur inmitten einer einzigartigen Natur. Die Lebensweise
der Seebewohner vermittelt die Illusion von einer heilen, archaisch geprägten
Welt. Hier spiegelt sich die Jahrhunderte alte Tradition der Burmesen in
ihrer ganzen Bandbreite wider. Lange Zeit war die Region für Außenstehende
unzugänglich. Erst jetzt, im Zuge der politischen Neuausrichtung des
Landes, verändern sich auch die Lebensumstände der Menschen am See.
Der See ist die Lebensader für Fischer und Bauern. Schwimmende Felder,
die sie mitten auf dem Gewässer bewirtschaften, überziehen die
See-Oberfläche wie ein gigantisches Geflecht aus Seerosen. Den Nährboden
für diese ungewöhnlichen Äcker bietet eine fruchtbare Masse aus
Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen, die mit Bambuspfählen am Seeboden
befestigt ist. Doch das Ökosystem des Sees ist stark bedroht. In den
letzen Jahren wurde immer mehr Wasser illegal abgezapft, so dass der
Inle See in den Sommermonaten fast vollständig austrocknet. Ein Problem
gegen das die Menschen im Rahmen der politischen Veränderungen jetzt
endlich angehen wollen.
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Kontakt: ZDF/Arte, Redaktion Wissen, 55100 Mainz, Tel.
06131-70-16231, |