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Filmeinreichung bis zum 03.03.2020

Einreichung von Filmbeiträgen bis zum 03.03.2020 über dieses Formular.

Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen, Migration oder die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms der Filmtage Globale Perspektiven.

Neben Filmen über die brisanten Themen des Globalen Südens und Globaler Gerechtigkeit stehen Beobachtungen aus dem Alltag: Filme über Beziehungen und Verhältnisse, über kulturelle Ausdrucksformen oder die Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen.

Die verschiedenen Genres und filmischen Formen im Programm der Filmtage Globale Perspektiven greifen neue Tendenzen der Darstellung des Globalen Südens in den Medien auf und eröffnen neue Sichtweisen auf die vielfältigen Möglichkeiten, globale Themen in Bildern darzustellen.

Gespräche mit Filmschaffenden, mit Fachleuten aus der Entwicklungszusammenarbeit und der Bildungs- und Medienarbeit bieten Anregungen für einen differenzierten Umgang mit Bildern über die Welt und die Rolle von Medien in Bildungsprozessen.

Workshop parallel zu den Filmtagen Globale Perspektiven erweitern die professionelle Kompetenz und richten sich darüber hinaus an eine interessierte Öffentlichkeit. Das Abendprogramm nimmt besondere Filme in den Blick und eröffnet das Gespräch mit FilmemacherInnen und dem Publikum.

Im Rahmen der Filmtage wird der Filmpreis Globale Perspektiven verliehen. Mit dem Preis wird die Arbeit von Regisseurinnen und Regisseuren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des Globalen Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Der Filmpreis, der von Adveniat, Brot für die Welt, medico international, Misereor und der deutsch-indischen Filmemacherin und Fernsehjournalistin Navina Sundaram gestiftet wird, ist mit 3.000 Euro und 2 x 1.000 Euro dotiert.

Veranstaltet werden die Filmtage Globale Perspektiven vom Fernsehworkshop Entwicklungspolitik. Der Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Film- und Fernsehbereich ist das Forum für alle, die Medien produzieren, mit Medien arbeiten und sich mit Themen des Globalen Südens und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung befassen. An der Schnittstelle von Film – Fernsehen – Bildung steht Qualität und die Empfehlung herausragender Produktionen für die Bildungsarbeit im Mittelpunkt.

Veranstaltungen 2019

Donnerstag, 09.05.2019, 19:00 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt (Römerberg 9, 60311 Frankfurt/M.)
Congo Calling
Ein Film von Stephan Hilpert. Deutschland 2019, 90 Min.
 
Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Zu den EntwicklungshelferInnen und westlichen Experten, die das Land unterstützen wollen, gehören auch Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und eine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Jahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven mehr für sich. Die Belgierin Anne-Laure wiederum kämpft um ihre Beziehung, als ihr kongolesischer Freund das Gefängnis plötzlich als berühmter Regimekritiker verlässt. Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika werfen die Frage auf: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?
Der Film wurde beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken 2019 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Stephan Hilpert steht nach dem Film zum Gespräch zur Verfügung.
Eine Veranstaltung des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt,
www.evangelische-akademie.de
(Foto: Daniel Samer)
 

Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

Zum 9. Mal verlieh eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik den Eine-Welt-Filmpreis NRW, der von der Landesregierung NRW gestiftet wurde und mit 7.500 € (1. Preis), 5.000 € (2. Preis) und 2.500 € (3. Preis) dotiert war. Mit dem Preis werden die Arbeiten von Regisseurinnen und Regisseuren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des (globalen) Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen.
(Bild aus dem Film: „Das grüne Gold“ von Joakim Demmer)

Die Preisträger:

1. Preis: Das grüne Gold (Dead Donkeys fear no Hyenas) von Joakim Demmer
2. Preis: MIRR – Das Feld von Mehdi Sahebi
3. Preis: #My Escape von Elke Sasses

Empfehlungen für die Bildungsarbeit:

Arlette – Mut ist ein Muskel von Florian Hoffmann
Ebola – das Virus überleben von Carl Gierstorfer
Seeblind – Der wahre Preis der Frachtschifffahrt von Denis Delestrac

Die Begründungen der Jury finden Sie hier …