Experiment Rojava in Syrien

Eine Gesellschaft im Aufbruch
Deutschland 2019, 44 Min.

Im Norden Syriens, in der Region Rojava an der Grenze zur Türkei, leben Kurden, Araber, Aramäer und Syrer friedlich zusammen, seien es Muslime, Jesiden oder Christen. Oberste Prinzipien sind autonome Selbstverwaltung, Frauenrechte, Schutz und Beteiligung von Minderheiten und religiöse Toleranz. Diese hoffnungsvolle Entwicklung wird jetzt bedroht durch den völkerrechtswidrigen Angriff der türkischen Truppen und ihrer radikalen islamistischen Helfershelfer.
Der Autor Robert Krieg lernt Menschen kennen, die das gesellschaftspolitische Experiment der Demokratie von unten tragen und voranbringen wollen. In der Kleinstadt Amûdê, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt, begleitet er Sitzungen von Stadtteilkomitees, besucht eine Ladenkooperative und eine Textilmanufaktur. Besonders aktiv sind die Frauen, die ihre neu gewonnenen Rechte nutzen. Sie bringen sich in der kommunalen Selbstverwaltung ein und werden durch Arbeitsplätze, die sie selbst geschaffen haben, wirtschaftlich unabhängig. Noch steht vieles am Anfang, aber auch Männer unterstützen sie, um gemeinsam dem gesellschaftspolitischen Ideal der Basisdemokratie näherzukommen.

Regie: Robert Krieg

Buch: Robert Krieg

Kamera: Robert Krieg

Ton: Robert Krieg

Schnitt: Monika Nolte, Robert Krieg

Fernsehsender/Produktion: Phoenix

Kontakt:

Krieg & Nolte GbR
Hasenbergweg
56130 Bad Ems
Tel. 02603-6013195
E-mail: info@krieg-nolte.de