Friedenskämpfer

Tübinger Ärztin unterstützt Nobelpreisträger im Kongo
Deutschland, Demokratische Republik Kongo 2019, 45 Min.

Der kongolesische Arzt und Menschenrechtsaktivist Denis Mukwege erhielt 2018 den Friedensnobelpreis. Damit wurde seine langjährige Arbeit für Opfer sexualisierter Gewalt gewürdigt. Zehntausende Frauen und Mädchen hat er in seinem Hospital Panzi operiert und gerettet. Die Filmautorin Susanne Babila reist neun Monate nach der Preisverleihung mit der Tübinger Missionsärztin Gisela Schneider zu Denis Mukwege in den Kongo. Die Missionsärztin vom Deutschen Insitut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen unterstützt in dem Land zweihundert christliche Gesundheitsstationen und bildet zusammen mit Denis Mukwege junge Ärzte aus, um den misshandelten Frauen und Kindern wieder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Denis Mukwege und Gisela Schneider verbindet eine jahrelange Freundschaft und der tiefe Glaube an Gott. Hat sich durch den Friedensnobelpreis die Situation für den Arzt und seine Arbeit verändert? Wie ist die Lage im abgeriegelten und von UN-Soldaten bewachten Hospital? Gibt es Anzeichen dafür, dass durch die weltweite Aufmerksamkeit des Friedensnobelpreises die brutale Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nordosten des Kongo eingedämmt werden konnte?

Regie: Susanne Babila

Buch: Susanne Babila

Kamera: Jürgen Killenberger, Felix Hugenschmidt

Ton: Ben Boric

Schnitt: Stefan Reiling

Fernsehsender/Produktion: SWR

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