Fuck White Tears

Deutschland 2016, 26 Min.

„‚Fuck White Tears‘ ist ein Film über einen Film, den ich nicht machen kann, weil ich weiß bin“, so die Regisseurin über ihren Film. „Und über revolutionäre Studierende in Kapstadt. Ein selbstreflexiver Film, der versucht Grenzen zu überwinden“. Südafrika 2016: Die stärkste Volkswirtschaft Afrikas steckt in der Krise. Rassismus, Armut und Korruption sind auch gut 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid allgegenwärtig. Proteste erschüttern das Land, das Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela einst als Schmelztiegel der Kulturen, als „Regenbogennation“, in die Freiheit führen wollte. Annelie Boros, Studentin an der HFF München, stellt sich auch die Fragen, zu welchen radikalen Mitteln man greifen darf, um seine Ziele durchzusetzen. Wie kann Dekolonisierung in einem afrikanischen Land gelingen, das jahrhundertelang von Weißen beherrscht wurde? Und welche Rolle spielt sie selbst als weiße Regisseurin, die einen Film über eine radikale schwarze Befreiungsbewegung machen möchte, dabei?

Regie: Annelie Boros

Buch: Annelie Boros

Kamera: Annelie Boros

Ton: Gisela Carbajal Rodriguez

Schnitt: Annelie Boros

Fernsehsender/Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film München

Kontakt: Annelie Boros, e-mail: annelieboros@yahoo.de