Ships Passing in the Night

Deutschland 2016, 12 Min.

Man sieht nicht viel mehr als vom Mond beleuchtete Wellen. Ein Frachter mit Containern, ein Kreuzfahrtschiff, ein Kriegsschiff fahren vorbei an einem kleinen Boot, das schaukelt. Ein Schiffshorn erklingt, im Lichtstrahl blitzt ein Schiffsbug auf. Dann wieder Dunkelheit und Stille. Sie verlieren sich in der Unendlichkeit. Auf dem kleinen wackeligen Boot, das sich von Süden nach Norden bewegt, kauern viele Menschen. Ein Augenpaar leuchtet hell im Dunkeln, es ist das von Pombalo. In Flashbacks erfährt man, was er unterwegs erlebte, und wie er sich auf den Weg machte. Auf dem Meer wird er durch ein Unglück alles verlieren, was ihm noch blieb, bis er an der Küste strandet, wo ein Mädchen Strandgut sammelt. Die Begegnung der beiden wird durch die Küstenwache verhindert, die ihn sogleich abführt. So ist auch ihr Schicksal wie das von Schiffen, die nachts auf offenem Meer aneinander vorüberziehen. Ein kurzes Lichtsignal, dann wieder unendliche Weite. Ein Animationsfilm basierend auf Zeichnungen von Flüchtlingen.

Regie: Elisabeth Zwimpfer

Buch: Elisabeth Zwimpfer

Kamera: Elisabeth Zwimpfer

Musik: Kanté Manfila & Balla Kalla, Julia Kotowski

Schnitt: Elisabeth Zwimpfer

Fernsehsender/Produktion: HR (Filmförderung),Elisabeth Zwimpfer

Kontakt: Elisabeth Zwimpfer, e-mail: elizwimpfer@gmx.ch